Kommunikation auf allen Kanälen
Wer die Medien beeinflussen will, sollte die Medien verstehen. Man darf Journalisten nicht als Aliens betrachten, sondern muss sich in sie hineinversetzten. Dort sitzt nun ein Zeitungsredakteur, der nicht wie früher ein paar gut recherchierte Artikel pro Woche schreiben muss. Heute muss er oftmals zwei Artikel pro Tag schreiben, während er noch selber auf Termine geht, vielleicht sogar dabei auch fotografieren oder filmen muss. Und dann muss das alles noch fix in die Onlineausgabe.
Internetseiten wollen ständig aktualisiert werden und für Journalisten gelten jetzt erst recht keine klassischen Arbeitszeiten mehr. Viele fühlen sich zurecht überlastet, überfordert und somit im Dauerstress. Und sind daher um so dankbarer, wenn Ihnen jemand einen Teil ihrer Arbeit erleichtert.
Inhalte schenken, Journalisten danken
Hier liegt die Chance für einen aufwändigen, aber Erfolg versprechenden Ansatz der Unternehmenskommunikation. Schenkt den Journalisten Inhalt und sie werden euch mit Publikationen danken. Aber: Je nach dem, wie ernst der Journalist seinen Beruf nimmt, wird er natürlich keine blanken Werbetexte abdrucken. Und übertriebene Schönfärbungen müssen in einer transparenten PR auch nicht sein.
Als Journalist denken, als PR-Mensch handeln
Gute Pressearbeit besteht heute nicht mehr darin, eine Pressemeldung zu einem Thema heraus zu geben und auf die Fragen der Journalisten brav zu antworten. Das ist die Pflicht. Die Kür ist, selber zum „Journalisten“ zu werden – im Dienst des eigenen Unternehmens.
Als Unternehmensjournalist schreiben Sie nicht nur druckfertige Berichte. Sie produzieren auch sendefertige Radiobeiträge und Videoclips, die redaktionellen Ansprüchen genügen. Sie können das nicht selber erledigen? Engagieren Sie jemanden, der es kann. Stellen Sie nicht nur fertige Berichte zeitnah zur Verfügung, sondern auch Zitate und Broadcast-Material, das TV- oder Radiosender in ihre Sendungen mit einbauen können.
Zu viel Aufwand, meinen Sie? Überlegen Sie einmal, wie viel Sie im Jahr für „klassische“ Werbung ausgeben – Plakate, Magazine, Radio, TV…
Advertorial ohne Kennzeichnung
Sie geben also Produkte in Auftrag, die im Prinzip nach journalistischer Machart erstellt sind, allerdings in Ihrem Auftrag. Gute Berichterstattung über Ihr Unternehmen oder Ihre Vereinigung.
Die journalistische Aufbereitung von Unternehmensnachrichten bringt Ihnen eine unbezahlbare Belohnung: Einen Platz im redaktionellen Teil der Publikation oder des Programms – wahrscheinlich sogar ohne „Advertorial“-Kennzeichnung. Denn welches Medium gibt schon gerne zu, zugelieferten Content einzubinden. Die Journalisten erkennen PR-Material mit hoher Qualität und Transparenz. Das können sie nämlich verwenden, ohne gegen die journalistische Ethik zu verstoßen.
So zahlt es sich am Ende für das Unternehmen aus, was mit einer Investition beginnt.
Foto: quil








