Videos im Museumsmarketing
Das Einzigartige an dieser Marketingstrategie von Aufruhr1225 ist, dass die Fachwelt, Journalisten und Menschen in der Region schon lange vor der Eröffnung auf die die Ausstellung aufmerksam wurden.
Diskussionen in der Fachwelt
Der Film „Archäologie auf der Falkenburg“ wird in zahlreichen Foren diskutiert und ist auf vielen Special-Interest-Seiten eingebunden.
Die Archäologen werden in Kollegenkreisen häufig auf den Film angesprochen. Der Filmlink wandert durch viele verschiedene Fachseiten und Fachforen. Ein Museum sei sogar durch den Film auf die auf den gezeigten Fund der so genannten Wolfsangeln aufmerksam geworden und habe diese nun als Leihgabe angefordert. Dieser Film hat allein bei Youtube zusammen im dreamJ und LWL Kanal knapp 4.000 Aufrufe.
Motivation für Journalisten
Vielen Medien wie den Ruhrnachrichten oder der Bildzeitung dienten die Filme als Anregung für eigene Reportagen. Und dies zog sich quer durch alle Mediengattungen. Nach Veröffentlichung des Films „Luftbildarchäologie“ beispielsweise hat der WDR sich den Beitrag als Vorbild für einen eigenen Beitrag genommen.
Einige Kurzfilme wurden direkt und nahezu wie vorliegend in anderen Medien veröffentlicht, beispielsweise von DerWesten bei NRW.TV. Teilstücke oder Broadcastmaterial haben darüber hinaus Redaktionen von WDR, ZDF und 3sat genutzt, unter anderem für die Sendungen Lokalzeit und Mittagsmagazin. Bis zum heutigen Tag hat dreamJ Einzelfilme und Rohmaterial für den LWL an sieben verschiedene Redaktionen und Unter-Firmen der jeweiligen Medien verteilt, umgeschnitten und vorbereitet.
Zugriffszahlen in den Tausenden
Die Kurzfilme hat der Landschaftsverband Westfalen Lippe regelmäßig seit Juli 2009 auf seinen Internetseiten lwl.org und aufruhr1225.de veröffentlicht.
- dreamJ-Youtube-Kanal: 7.519
- LWL-Youtube-Kanal: 1.594
- Kulturhauptstadt-Youtube-Kanal: 1.198
- diverse andere Videoportale: 1.865
Daraus ergibt sich eine dokumentierte Abrufzahl von 12.173, ausgenommen der Klicks auf den offiziellen LWL-Seiten, die dieses Maß deutlich übersteigen dürften.
Doch es sind die quantitativ nicht unmittelbar messbaren Effekte, wie Aufmerksamkeit von Journalisten oder Diskussionen in der Fachwelt, die den Erfolg der Videokampagne ausmachen. Persönlich im Alltag zeigt sich dies auch daran, dass sehr viele Menschen im Gespräch darauf kommen, schon irgendeinen der Filme aus der AufRuhr-Serie gesehen zu haben.
Die Entstehungsgeschichte der Ausstellung “Aufruhr 1225!” ist nun in dem 40-minütigen Dokumentarfilm “Making of: AufRuhr 1225″ nachvollziehbar, der seit Anfang Mai als DVD im Handel ist – zu beziehen im Archäologie-Museum Herne, über das LWL-Medienzentrum für Westfalen oder unter der ISBN 978-3-939974-11-16. Diesen großen Making-of-Film gibt es also nur auf der Kauf-DVD. Die Einzelclips sind ebenfalls auf der DVD, allerdings auch weiterhin im Internet verfügbar. Komfortable anzusehen zum Beispiel über unsere AufRuhr-Playlist bei youtube.








